Freitag, 28. Juni 2013

"Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" - von mir!

Hallo zusammen,

es ist noch ein Weilchen hin, dennoch habe ich schon im Vorfeld zur Veröffentlichung von "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" (Machandel Verlag) einige unverbindliche Vorbestellungen erhalten.

Gern möchte ich mich nun damit befassen, wie viele wirklich ein Buch kaufen möchten. Niemand soll sich gezwungen fühlen, es über mich zu bestellen - aber wenn ich euer Exepmplar/eure Exemplare schon einmal auspacke und in den Händen halte, kann ich es zB gleich signieren. ;) Vielleicht ist das ja ein Anreiz!

Wer "Ferdiannd von Schnatter der Viertelnachzweite" verbindlich vorbestellen möchte, meldet sich bitte einfach bei mir und kann, je nachdem wie fix die Meldung erfolgt, vielleicht schon in der ersten Bestellung berücksichtigt werden!

Wie ihr bestellen könnt?
Schreibt mir eine Nachricht bei Facebook, schreibt mir eine E-Mail (Mailto: sarahkoenig [at] t [minus] online [dot] de [ersetzt [at] mit @, [minus] mit - und [dot] mit ., aus Spamschutzgründen schreibe ich die Mailadresse nicht aus!]) oder meldet euch bei mir auf anderen Wegen.
Wichtig: Ich brauche in erster Linie mindestens eine gültige E-Mailadresse, die ich im Vorfeld der Bestellung noch einmal anschreibe, um die Zahlungsmöglichkeiten zu klären.

Vielen Dank schon jetzt allen, die überhaupt Interesse an Ferdinand haben! :)

Sonntag, 23. Juni 2013

Gelesen: "Das Puppenzimer" von Maja Ilisch

Gruß zur späten Stunde am Sonntagabend Ende Juni hier auf meinem Blog, meine Lieben!

Warum ich "so spät" noch wach bin und sogar den Gedanken in die Tat umsetze, einen Blogeintrag in der Rubrik Gelesen zu verfassen? Die Antwort ist simpel: Ich kann nicht anders.

Gelesen habe ich Maja Ilisch "Das Puppenzimmer" (Amazon), erschienen als eBook im dotbooks Verlag.

(Bild-Quelle: lovelybooks.de)

Meine Fresse ... Entschuldigung. Aber ich weiß es auf Anhieb nicht anders in Worte zu fassen.

Ich kenne Maja, seit ich 2010 ihrem Autorenforum Tintenzirkel beigetreten bin und soweit ich das beurteilen kann, strebt sie nicht erst seit diesem Tag ihrer ersten Veröffentlichung entgegen. Einige Male haben wir uns persönlich getroffen und von jeher umgab diese Frau für mich eine ganz unheimliche Aura. Und das ist so positiv gemeint, wie man es sich nur vorstellen kann!
Ich kann im Grunde mit Grusel oder Horror in Büchern nicht viel anfangen. Eine leichte Gänsehaut, ein vor Angst an den Fingern beißen - selten erlebt bzw. gewünscht, wenn dann doch erfahren, recht schnell verdrängt. Einige wenige Ausnahmen bieten hier z. B. lediglich Beta-Leser-Erfahrungen für die reizende Hanna Nolden (Zum Blog: Klick) sowie dieses nun erschienene Debüt Majas.

"Das Puppenzimmer" landete kurz nach Erscheinen (21.06.) auf meinem Kindle und ich habe vor nicht einmal fünf Minuten das Kindle ausgestellt, denn ich war am Ende angekommen. An dem doofen offenen Ende, möchte ich dazu sagen - aber das ist wirklich das einzige Manko an diesem Buch.
Meine Wünsche an eine gute Geschichte wurden alle erfüllt: Charaktere, in die man sich hinein versetzten kann, mit denen man mitleidet oder sich mitfreut. Orte, so lebendig beschrieben, dass ich z. B. den Duft der vielen Blumen im Garten von Hollyhock bei jeder Zeile in der Nase hatte. Maja verwebt gekonnt das etwas losere Mundwerk der Ich-Erzählerin Florence mit dem Charme eines jungen Mädchens, das mit viel Gespür und wachem Verstand den Herrschaften, die sie aus dem Waisenhaus holen, auf den Zahn fühlt.

Kurzbeschreibung:
„Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. ‚Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen … Einem ganz besonderen Mädchen.‘“
London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ...
Ein Fantasy-Lesevergnügen: unheimlich, schaurig-schön und immer wieder anders als erwartet!

Ich hatte nicht damit gerechnet, doch Maja Ilisch' "Das Puppenzimmer" fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Gar nicht weglegen wollte ich es, bloß weiterlesen und erfahren, welche Wendungen das nächste Kapitel bereithalten würden und was Florence auf Hollyhock noch alles widerfahren sollte. Ich bin sprachlos und ziehe mit einem Knix meinen imaginären Hut - grandios.

Für mich persönlich noch ein besonderer Pluspunkt: Rufus - ich liebe diesen Namen einfach.

Von mir für Maja - nebst abermaliger herzlicher Glückwünsche zu diesem großartigen Debüt - fünf Sterne.

Ich weiß, ich werde noch viel über Florence nachdenken.


Maja Ilisch
Homepage: http://ilisch.de/
Facebook: https://www.facebook.com/majailisch

Samstag, 22. Juni 2013

Aufgeschlagen: "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch

Gestern erschienen - heute schon auf meinem Kindle:
Maja Ilisch' Debütroman "Das Puppenzimmer" (eBook), erschienen bei dotbooks.


Beschreibung:
„Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. ‚Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen … Einem ganz besonderen Mädchen.‘“

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ...

Ein Fantasy-Lesevergnügen: unheimlich, schaurig-schön und immer wieder anders als erwartet!
(Quelle: dotbooks.de)

Einfach direkt beim Verlag bestellen: Hier.
Auch bei Amazon, etc. in den kommenden Tagen erhältlich.

Ich bin sehr gespannt, ob ich mich mit dem leichten Grusel anfreunden kann! Weiteres dann nach der letzten Seite, bald hier in der Rubrik Gelesen.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Ich danke ... ja, wem eigentlich?

Nachdem ich meinen Ferdinand nun nach dem ersten Lektorat der Verlegerin überarbeitet habe, war es an der Zeit, auch über alles andere nachzudenken, was letztenendes in dem Buch zu lesen sein soll.

Und an was man da alles zu denken hat ... Eine Widmung wollte ich unbedingt im Buch haben, außerdem natürlich eine Danksagung. Immerhin hat man es zwar irgendwie sich selbst zu verdanken, aber man war ja nicht allein auf dem Weg vom einfachen Text zum Verlags-Manuskript. Das einzige, was von vornherein klar war - Jascha musste gebührend vorgestellt werden, denn ohne seine tollen Illustrationen wäre der Roman nicht derselbe.

Ich habe mich also vor ein leeres Dokument gesetzt und begonnen mit "Ich danke ..." - nur um gleich drauf inne zu halten. Ich, die Autorin - und mir fiel nichts gescheites ein. Ich lehnte mich zurück und begann mir vorzustellen, ich stünde bei den Oscars auf der Hauptbühne.
Wem müsste ich danken? Der Academy, sicher auch meinen Eltern, den tollen Kollegen jenes Films für den ich gerade als beste Schauspielerin gekürt worden war. Gott und der Welt, dem kleinen Jungen, der mich morgens auf dem Weg zur Arbeit immer angrinst und natürlich sonst allen geschätzten Kolleginnen und Kollegen, die leider in diesem Jahr zwar vielleicht nominiert waren, aber nicht als Sieger hier oben standen.
Dann setzt auch schon das Orchester ein und ich muss mich beeilen. Habe ich jemanden vergessen? Habe ich mich blamiert, als ich stammelnd die Namen vortrug, rasend, im Takt einer schnell laufenden Nähmaschine?
Als die Realität und das leere Dokument mich wiederhatten, lachte ich milde amüsiert auf. So ein Quatsch - das muss gar nicht so kompliziert sein, gar nicht aufwendig. Ich hatte doch Wegbegleiter, Leute die mir zuhörten, wenn ich über den Roman sprach. Den Tintenzirkel, den NaNo, meine Mädels die es als erste lasen und vieles mehr.

Insgesamt habe ich dennoch vier oder fünf verschiedene Danksagungen geschrieben, bevor ich tatsächlich zufrieden war. Und jetzt kann ich nichts mehr ändern - denn alles liegt beim Verlag, war beim Korrektorat und die Druckfahnen wurden für nächste Woche angekündigt.
Es wird ernst.

Der Wahnsinn. :D